minderheitlich ≠ minder wichtig.
Ein Wochenende der Reihe Res publica litteraria & culinaria Baltica – mit Referentinnen und Referenten aus Berlin und Litauen sowie den Botschaften Lettlands und Litauens.
Der Baltische Christliche Bund und die Annaberger Annalen luden gemeinsam mit dem Litauischen Kulturinstitut Hüttenfeld ein. Zum Kreis der Tagung gehörten zwölf Teilnehmende – und etliche Bonner Letten und Deutschbalten, die zu den Vorträgen der Botschafterinnen und Botschafter dazukamen.
Res publica litteraria meint historisch die Gemeinschaft der Gelehrten. Auf dem Annaberg umfasst der Begriff sowohl die Forschung zum Baltikum als auch die schöne Literatur der baltischen Länder. Der Bund gliedert sich in eine litauische, lettische und estnische Sektion.
Freitag, 10. Oktober
Anreise und Abendbuffet
Samstag, 11. Oktober
Frühstück
Simon Moll, Freie Universität Berlin: Eine anonyme handschriftliche Abschrift von Kleins Grammatik als Zeugnis der sprachlichen Situation im Großfürstentum Litauen
Markus Falk, Humboldt-Universität zu Berlin: Von den Grenzen der polnischen Toleranz – die altlitauischen kalvinistischen Drucke im Spiegel der Geschichte Osteuropas
I.E. Alda Vanaga, Botschafterin der Republik Lettland, über die Minoritäten in Lettland
Mittagessen
S.E. Herr Puodžiūnas, Botschafter der Republik Litauen, über die Rolle der Diaspora bei der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Litauens
Prof. Dr. Juozas Banionis, Vilnius: Vor der Veröffentlichung der Litauischen Charta – Organisation der DP-Litauer 1944–1949
Abendessen
Sonntag, 12. Oktober
Frühstück
Gintarė Lukoševičiūtė, Lithuanian Institute of History, Vilnius: The Newspaper Lietuvos Totoriai – an Archive of the Minority’s Historical Memory
Abschließende Diskussionsrunde und Ausblick auf 2026
Mittagessen und Abreise